
Die Gemeinde Uetze strebt eine Neuausrichtung hinsichtlich der Profilierung als Standort für Erneuerbare Energien an. Um dieses Ziel zu realisieren, sollen die Potentiale und Möglichkeiten zu einer Strategie zur Entwicklung eines solchen Standortes bewertet und analysiert werden.
Aufgabe der Studie ist eine Darstellung unterschiedlicher Möglichkeiten der Energieerzeugung aus alternativen Energien. Untersucht wurden schwerpunktmäßig die Bereiche Windkraft, Photovoltaik, Biokraftstoffe und Biogas.
Aufgrund der angestellten Untersuchungen sieht die Studie für die Windenergie nur noch geringe Potenziale.
Im Gegensatz zur Windenergie sieht die Studie für die Photovoltaik noch deutliche Potenziale. In der Summe sind dies bei angenommener Erschließung aller Potenziale eine Leistung von etwas mehr als 10.000 kWp. Wenn diese Anlagen in den nächsten 10 Jahren errichtet würden, entstünde ein Umsatz von 3,5 Millionen Euro pro Jahr bei den Installationsbetrieben.
Für die zukünftige Nutzung der Bioenergie werden durchaus Möglichkeiten gesehen. Allerdings ist die Gemeinde Uetze aufgrund ihrer starken Fokussierung auf den Kartoffel- und Gemüseanbau kein klassischer Standort für den Anbau von Silomais oder anderen in einer Biogasanlage nutzbaren Energiepflanzen. Diese Tatsache ist nicht förderlich für die Entstehung von Biogasanlagen im Gemeindegebiet, zumal eine solche Anlage für einen rentablen Betrieb in jedem Fall ein vernünftiges Wärmenutzungskonzept aufweisen muss.
Der Standort Uetze ist vermutlich in einem Bereich, in dem die Unterkreide-Sandsteine mächtiger als 20 m und tiefer als 1500 m liegen könnten, dadurch wäre eine Eignung für hydrogeothermische Nutzung aller Wahrscheinlichkeit möglich.
Zusätzlich entstandene Projekte:
Kindergarten der Zukunft Uetze (Hexenhaus)bauliche Ziele
pädagogische Ziele
funktionale Ziele
Das Ziel des Künstlerstipendiums ist es, Akteure aus der Kunstszene mit dem Thema der Nachhaltigkeit zu „infizieren“, um die erforderliche Verhaltensänderung, die beim Planen, Gestalten und Umsetzen umweltfreundlicher Projekte erforderlich ist, auf intellektueller Ebene zu befördern.
Nach einem vorgeschalteten Auswahlverfahren werden Künstler unterschiedlicher Disziplinen –darstellende Künstler, Philosophen, Mediendesigner ... – für einen Zeitraum von 2 Monaten in Katensen im Alten Feuerwehrhaus leben und arbeiten. Man kann sie dort besuchen und es gibt zu Beginn, in der Mitte und am Ende des Projektes öffentliche Veranstaltungen, die die Arbeit des Stipendiaten zeigen und zur öffentlichen Diskussion stellen. Begleitende PR-Arbeit und Marketingmaßnahmen begleiten das Projekt von der Jurysitzung und Auswahl des Stipendiaten bis zur Verabschiedung. Entscheidend ist jedoch, dass die Arbeit, die in Katensen entsteht, in Katensen verbleibt und in den Abwesenheitszeiten der Künstler das Alte Feuerwehrhaus zur Ausstellung dieser Arbeiten und Darstellung des Projektes genutzt wird. Eine Kooperation mit Schulen und anderen öffentlichen Bildungseinrichtungen rundet das Konzept ab und bindet das Alte Feuerwehrhaus optional in die öffentliche Diskussion ein.
Die Projektidee entstand aufgrund der Ähnlichkeit des Objektes mit mittelalterlichen Stadttürmen, bedingt durch den angesetzten Schlauchturm. Der Schlauchturm könnte zu einem späteren Zeitpunkt für ein innovatives Ausstellungskonzept genutzt werden, das die Stipendiaten und deren Arbeiten zeigt. Das Erdgeschoss bietet in der Größe und der Belichtungsausrichtung nach Norden optimale Atelierverhältnisse.
Das INEP Institut verfolgt schon lange die Idee mit Hilfe der Gemeinde Uetze eine Energiegenossenschaft für die Uetzer Bürger zu gründen. Am 11.November hat der Projektbeirat getagt und über das Projekt beraten. Eine Solargenossenschaft bietet den Bürgern die Möglichkeit ihr Geld rentabel anzulegen und CO2 zu sparen. Zudem haben viele Menschen den Wunschihren Teil zum Klimaschutz beizutragen und parallel ihre Altersvorsorge aufzubessern. Doch oft fehlen die Möglichkeiten ein solches Projekt umzusetzen, da man zum einen ein Haus braucht, darüber hinaus ein in Richtung Süden ausgerichtetes Dach und das nötige Kleingeld, beziehungsweise die panungssicherheit für einen Kredit, um die Installation einer Fotovoltaikanlage zu ermöglichen.
Dieses Motto steht für ein, von dem INEP Institut auf den Weg gebrachtes, Projekt, dass Sozial- und Umweltpolitik miteinander verknüpft.
Die Idee dahinter ist, dass Langzeitarbeitslose von regionalen Energie-Agenturen, unter Aufsicht von karitativen Trägern, zu Stromsparhelfern ausgebildet werden um dann alleine sozial bedürftigen Menschen zu besuchen und ihnen zu helfen ihre Energiekosten zu senken.
Das Tolle ist, der Stromsparhelfer gibt nicht nur Tipps und Tricks, wie man in seinen eigenen 4 Wänden Energie sparen kann, sondern hilft auch mit dem nötigen Zubehör aus. So verteilt der Helfer beispielsweise gratis Energiesparlampen, TV-Abschalter oder Wasserperlatoren und hilft bei dem Einbau der Mittel.
Durch diese Maßnahmen lässt sich der Stromverbrauch bis zu 20% senken, was in einem durchschnittlichen Haushalt 100€ pro Jahr entspricht. Durch den niedrigeren Verbrauch wird zudem der CO2 Ausstoß gemindert, und die Kosten der Kommune gesenkt, da sie oftmals die Energiekosten.
Für Bedürftige trägt. Gleichzeitig werden die Langzeitarbeitslosen eingebunden und das Projekt verhilft ihnen durch Schulungen zu weiteren Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Die Gemeinde Uetze versucht dieses Projekt in das geplante Klima-Aktionsprogramm aufzunehmen um es möglichst bald umzusetzen.
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