
Innovationen – finden statt, wenn Ideen in neue Produkte,
Dienstleistungen oder Verfahren umgesetzt werden.
Sozial - bezeichnet wechselseitige Bezüge als eine Grundbedingtheit des Zusammenlebens,
insbesondere des Menschseins
(der Mensch als soziales Wesen).
Unter sozialen Innovationen versteht INEP Ideen und Maßnahmen zur Bewältigung
sozialer Herausforderungen im Interesse der betroffenen Menschen.
Es geht uns dabei um gesellschaftliche Prozesse, die die Errungenschaften der technischen Innovationen im Sinne des Mottos von INEP „Weil der Mensch im Mittelpunkt steht …“ ökologisch, sozial, kulturell oder politisch mitgestalten.
Die Erfahrung von Wandel mit all seinen ökonomischen, sozialen, kulturellen und ökologischen Auswirkungen besonders im Zuge der Globalisierung prägt heutige Lebenswelten und Lebenslagen in allen Bereichen. Nicht nur allmähliche Veränderungen, sondern die ständige Suche nach Innovationen in einem globalen Wettbewerb bestimmen das Bewußtsein von Poli-tik und Gesellschaft. Innovationen werden als unbedingte Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewältigung der Zukunft, die Bewahrung von Lebensstandards und die Stabilität der Gesellschaftsordnung betrachtet und deshalb gezielt und in hohem Tempo angestrebt. Dabei werden Innovationen heute vor allem als technische verstanden, in der die Lösung drängender Probleme wieder vor allem von neuen, 'intelligenten' Techniken erhofft wird.
Auf der anderen Seite stehen Verunsicherung und Zukunftsängste breiter Bevölkerungskreise angesichts des Veränderungsdrucks auf bis dahin tragende Strukturen. Damit verbunden ist die bewußt in Kauf genommene soziale und ökonomische Ausgrenzung bestimmter Schichten der Bevölkerung. Auf diesem Hintergrund gewinnen soziale Innovationen gerade unter den Bedingungen fortschreitender Globalisierung zunehmend Bedeutung für große Teilbereiche der Gesellschaft auf vielen Ebenen.
Eine große Zahl der derzeit diskutierten Lösungsansätze gehen von einer rein betriebswirtschaftlichen Logik aus und verlieren die kulturelle, psychologische, pädagogische … und damit die soziale Dimension der nötigen Veränderungsprozesse aus dem Blick. Die sozialen Dimensionen einzubringen stellt ein hohes Erfordernis für die nachhaltige Gestaltung der wirtschaftlichen, sozialen, aber auch infrastrukturellen Umwelt dar. Soziale Innovation erfordert, anknüpfend an bewährte Strukturen, neues Denken. Diese Herausforderungen lassen sich nur interdisziplinär bewältigen. Unabdingbar ist hierbei das Zusammendenken von ver-schiedenen Einzeldisziplinen (bspw. Soziologie, Medizin, Psychologie, Sozialarbeitswissen-schaften, Pädagogik, Kulturwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften …) hin zu einer mehrdimensionalen Sichtweise.
Die Entwicklung und praktische Anwendung von sozialen Innovationen, sind bedeutsam für Gestaltungsprozesse in der Zivilgesellschaft ebenso wie in der öffentlichen Verwaltung, in politischen Institutionen und in der Wirtschaft. Das Verhalten Einzelner kann davon ebenso betroffen sein wie z.B. die Entwicklung der Infrastruktur (Wohnen und Arbeiten ), die Gestaltung des Bildungswesens, des Sozialrechts, des Gesundheitswesens etc.
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